Vergleich von Grafikkarten

Moderne Grafikkarten kosten nicht die Welt, sorgen auf dem Monitor aber für einen echten Mehrwert. Wir haben deshalb die aktuelle Grafikkarten-Landschaft für Sie durchforstet und stellen Ihnen hier die billigsten, die günstigsten und die besten Karten ausführlich vor.

Die besten Grafikkarten von NVIDIA

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1. NVIDIA GeForce GT220 2. NVIDIA GeForce GTX 460 3. NVIDIA GeForce 8400GS 4. NVIDIA GeForce 9500GT

Mit Abstand die meisten Grafikkarten richten sich an spezielle Zielgruppen. Dabei sind einfache Karten für alle Office-Funktionen, die DVD-Wiedergabe und gelegentliche Spiele völlig ausreichend. Für anspruchsvolle Spieler, Multimedia-Anwender oder Fans von HD-Filmen stehen hingegen leistungsstarke, aber auch teure Platinen mit integriertem Videoprozessor und HDCP-Fähigkeit zu Verfügung. Welche die derzeit billigsten, günstigsten und besten sind – hier finden Sie die Antwort:

Die Billigsten

Die folgenden Grafikkarten sind derzeit die billigsten. Sie haben zwar eine niedrige 3D-Leistung, sind für Büroanwendungen und das Internet aber ohne weiteres zu empfehlen.

Die “Palit GeForce 210, 64 Bit 512MB DDR2, DVI, HDMI, VGA – passive” ist eine passiv gekühlte Single-Slot GeForce 210 Grafikkarte mit 512 MB Speicher.

Dank ihrer geringen Geräuschentwicklung sind passiv gekühlte Grafikkarten für Empfindliche noch immer die erste Wahl. In Verbindung mit einer effizienten Hardware haben solche Konfigurationen zudem den Vorteil einer geringen Leistungsaufnahme. Mit ihren 512 MB Speicher ist diese Karte für Allerweltsanwendungen sehr gut, für Direct X 11-Games allerdings kaum geeignet.

Preis: ca. 24,00 € zuzüglich Versandkosten des Anbieters.

Die “XFX RADEON HD 5450, 650M Low Profile 512MB DDR2, VGA, DVI, HDMI” ist ebenfalls eine passiv gekühlte Low-Profile ATi HD 5450 Grafikkarte mit 512 MB Speicher, 650 MHz Core- und 500 MHz Speicher-Takt.

Die HD 5450 ist das kleinste Modell der DirectX 11 Grafikkarten Generation von AMD und ein besonders preisgünstiges Modell. Auch diese Karte ist passiv gekühlt und damit ausgesprochen leise. Dank Low Profile Design und Single Slot Konstruktion ist sie gleichzeitig sehr kompakt. Der Grafikchip ist mit 650 MHz getaktet, während die 512 MB DDR3 Speicher mit 533 MHz arbeiten. Ein zusätzlicher Stromanschluss wird nicht benötigt. Wer nicht gerade in der Oberliga spielt, aber eine gute, geräuscharme und preiswerte Karte sucht, ist mit der ATI 5450 und ihren vielfältigen Anschlussmöglichkeiten bestens bedient. Übrigens die ideale Karte, um einen älteren PC aufzurüsten.

Preis: ca. 30,00 € zuzüglich Versandkosten des Anbieters.

Die Günstigsten

Das Preis-Leistungsverhältnis der nun folgenden Grafikkarten ist kaum zu schlagen. Wer für relativ wenig Geld also möglichst viel Leistung und Komfort sucht und dabei auch an aktuelle Spiele mit meist verminderter Grafikeinstellung denkt, sollte bei diesen Platinen unbedingt zuschlagen.

Die “Gainward GeForce GTX 550 Ti Golden Sample, 1024 MB GDDR5, HDMI” ist eine übertaktete GTX 550 Ti mit Werksgarantie: 1.000 MHz Core- und 2.200 MHz Speichertakt.

Diese für anspruchsvolle Gamer entwickelte Grafikkarte wurde für Windows 7 optimiert und für maximale Leistungen auf 1000 MHz übertaktet. Dank ihrem GDDR5-Arbeitsspeicher von 1 GB erhöht sie bei allen ressourcenintensiven Video-Applikationen die Bildrate pro Sekunde ganz erheblich. Sie ist mit den neuesten Technologien kompatibel: DirectX 11 für maximale Kompatibilität, CUDA für materielle Beschleunigung und PhysX für ultra realistische und interaktive Grafiken.

Preis: ca. 125,00 € zuzüglich Versandkosten des Anbieters

Die “XFX RADEON HD 6850, 775M 1024MB DDR5, DP, DVI, HDMI” ist eine neue Grafikkarten-Generation von XFX/AMD mit 3D-Unterstützung und optimierter Tessellations-Berechnung.

XFX Grafikkarten von AMD sind nicht für die Masse, sondern für die Spitze bestimmt. Als Grundlage für diesen hohen Selbstanspruch dienen individuell optimierte Layouts, eine hochwertige Elektronik und der sichere Blick fürs Detail.

Die HD 6850 taktet mit 775 MHz (GPU) beziehungsweise 2.000 MHz (RAM) und kann auf 1.024 MB Speicher zurückgreifen. Die wichtigsten Änderungen gegenüber den Vorgängern ergeben sich durch die neue Architektur. Mit einer gegenüber der Vorgänger-Generation noch schnelleren Berechnung von Tessellation, der Möglichkeit zur 3D-Darstellung und mehr Performance pro Watt setzt AMD auch weiterhin auf eine effiziente Nutzung der eingesetzten Energie.

Neben neuen Qualitätsmodi zur Verbesserung der grafischen Darstellung (bspw. MLAA) steht vor allem eine neue Anschluss-Generation zur Verfügung. HDMI 1.4 erlaubt jedoch nicht nur die Wiedergabe dreidimensionaler Filme, sondern erzeugt zusammen mit HD3D jetzt auch bei Spielen einen Raumeffekt.

Für die Grafikausgabe an bis zu drei Monitoren stehen ein DisplayPort in der Revision 1.2, ein HDMI 1.4 und zwei DVI zur Verfügung. Die Stromversorgung übernehmen zwei 6-Pin PCIe-Anschlüsse, während die Anbindung zum Mainboard wie üblich über einen x16 PCIe erfolgt.

Preis: ca. 130,00 € zuzüglich Versandkosten des Anbieters

Die “Gainward GeForce GTX 560 Golden Sample, 1024 MB DDR5, HDMI” ist eine werksseitig übertaktete GTX 560 mit 336 Cuda Cores, 822 MHz Core- und 2.040 MHz Speichertakt.

Nach der GTX 560 Ti hat NVIDIA mit der GTX 560 Golden Sample eine zwischen den Ti Modellen GTX 550 und 560 platzierte Non-Ti Version der GTX 560 auf den Markt gebracht. Technisch gesehen ähnelt sie sehr der 560 Ti, besitzt jedoch einen leicht abgespeckten Kern. So sind 336 Cuda Cores zwar eine deutliche Annäherung an die 384 der GTX 560 Ti, aber ein komfortabler Abstand zu den 192 der GTX 550 Ti. Beim Speicher wird das Layout des großen Bruders sogar komplett übernommen.

Preis: ca. 155,00 € zuzüglich Versandkosten des Anbieters.

Die Besten

Die folgenden Grafikkarten bringen für jede Art von Grafik derzeit die beste Leistung.

Die “Gainward GeForce GTX 590, 3072 MB GDDR5, mini DP, DVI, PCIe” ist eine GTX 590 Dual-GPU High-End-Grafikkarte von Gainward mit 3 GB Speicher Lüftergekühlt.

Im Grunde ist die Gainward GTX 590 eine Kombination aus zwei vollwertigen GTX 580 GPUs auf einem PCB. Die Folge: eine Verdopplung der Recheneinheiten (1.024 statt 512 Cuda-Cores), der Textureinheiten (128 statt 64), der ROP-Einheiten (96 statt 48) und der Shader-Multiprozessoren (32 statt 16). Dadurch sind – trotz geringerer Taktraten – erheblich mehr Rechenoperationen gleichzeitig möglich.

Jedem Kern stehen dabei die vollen 1,5 Gigabyte Speicher zur Verfügung (2x 1,5 GB = 3 GB), die beide mit der vollen Bandbreite von jeweils 384 Bit angebunden sind. Die Kommunikation der GPUs erfolgt über einen NF200 Chip, der auf einigen High-End-Mainboards z.B. für die Erweiterung der PCIe-Lanes genutzt wird.

Dank ihrer eindrucksvollen Eckdaten ist die GTX 590 selbst für anspruchsvollste Aufgaben wie etwa ein 3D-Vision-Surround-System (3x 3D-Monitore) bestens gerüstet.

Preis: ca. 605,00 € zuzüglich Versandkosten des Anbieters

Die “Point of View TGT GeForce GTX 590 Ultra Charged, 3072MB” von NIVIDIA ist eine stark werksübertaktete GTX 590 Dual-GPU-Grafikkarte mit 691 MHz Core- und 1.855 MHz Speichertakt Lüftergekühlt.

Die GTX 590 ist der unumstrittene Champion im NVIDIA Lager und ein sagenhaftes Stück Grafiktechnik. Die Ultra Charged übertrifft selbst die Charged noch einmal signifikant.

Dank ihrer – gemessen an den Referenzwerten – deutlich höheren Taktraten hebt sie die Power nochmals an. Während eine normale GTX 590 mit 607 MHz Core- und 1.707 MHz Speichertakt arbeitet, beschleunigt die Ultra Charged auf satte 691 MHz und 1.855 MHz, wovon natürlich auch die Shader (1.382 statt 1.214 MHz) profitieren.

Die Basis der GTX 590 sind zwei vollwertige, auf einem PCB verbaute GTX 580 GPUs. Die Folge: eine Verdopplung der Recheneinheiten (1.024 statt 512 Cuda-Cores), der Textureinheiten (128 statt 64), ROP-Einheiten (96 statt 48) und der Shader-Multiprozessoren (32 statt 16).

Jedem Kern stehen dabei die vollen 1,5 Gigabyte Speicher zur Verfügung (2x 1,5 GB = 3 GB), die beide mit der vollen Bandbreite von jeweils 384 Bit angebunden sind. Die Kommunikation der GPUs erfolgt über einen NF200 Chip, der auf einigen High-End-Mainboards z.B. zur Erweiterung der PCIe-Lanes genutzt wird.

Für die Grafikausgabe stehen drei Dual-Link DVI-Anschlüsse (max. Auflösung satte 2.560 x 1.600) plus einen Mini DisplayPort zur Verfügung. Um die Stromversorgung sicherzustellen, werden zwei 8-Pin PCIe sowie ein potentes Netzteil benötigt.

Preis: ca. 650,00 € zuzüglich Versandkosten des Anbieters

Die “Point of View TGT GeForce GTX 590 BEAST Watercooled, 3072MB” mit hochwertigem Wasserkühler und extremer Werksübertaktung (691 / 1.855 MHz) ist das Topmodell der GTX 590 von POV.

Von einem Biest, das Anschaffungskosten von ca. 790,00 Euro verursacht, erwartet der Käufer natürlich einiges an Performance. Die Antwort: Die GTX 590 ist megaschnell und megaleise.

Als Basis fungieren zwei vollwertige, auf einem PCB verbaute GTX 580 GPUs. Das führt zu einer Verdoppelung der Recheneinheiten (1.024 statt 512 Cuda-Cores), der Textureinheiten (128 statt 64), der ROP-Einheiten (96 statt 48) und der Shader-Multiprozessoren (32 statt 16).

Jedem Kern stehen dabei die vollen 1,5 Gigabyte Speicher zur Verfügung, die wiederum mit der vollen Bandbreite von jeweils 384 Bit angebunden sind. Die GPUs kommunizieren über einen NF200 Chip miteinander, der beispielsweise auf einigen High-End-Mainboards zur Erweiterung der PCIe-Lanes genutzt wird.

Beim Speichertakt hat man mit 1.855 MHz (3.710 MHz) wahrscheinlich bereits die Grenze des Machbaren erreicht. Weil das Übertakten nur dann viel bringt, wenn gleichzeitig den Shader-Takt beeinflusst wird, hebt die Karte von 1.215 MHz auf beachtliche 1.383 MHz ab.

Der von dem deutschen Spezialisten Aqua Computer stammende Wasser-Kupferkühler sorgt für eine edle Optik und lässt dank flachem Full-Block-Design ausreichend Platz.

Die Grafikausgabe erfolgt über drei Dual-Link DVI-Anschlüsse (max. Auflösung satte 2.560 x 1.600) plus einen Mini DisplayPort. Um die Stromversorgung für dieses Biest sicherzustellen, werden zwei 8-Pin PCIe sowie ein leistungsfähiges Netzteil benötigt.

Laut Herstellerangaben ist die 590er Beast für einen 4-Way-SLI-Verbund geeignet.

Preis: ca. 790,00 € zuzüglich Versandkosten des Anbieters.

Noch ein Tipp zum Schluss:

Um das volle Potential der Karten auch in Zukunft auszuschöpfen, sollte man in regelmäßigen Abständen neue Treiber herunterladen und installieren.

Alle Bilder wurden Amazon entnommen. Die vorgestellten Grafikkarten sind Empfehlungen der Redaktion.

Es gibt 2 Kommentare für diesen Beitrag.

  1. Tim sagt:

    Hallo zusammen,

    ich kann allen, die auf der Suche nach einer einfachen Office Grafikkarte sind, nur die XFX RADEON HD 5450 ans Herz legen.

    Mit gerade einmal 30 € ist das Teil wirklich ein Schnäppchen und bietet trotzdem gute Leistung.

    Sie ist besonders klein und passt somit auch in Desktop-PC’s mit kleineren Gehäußen.

    Trotz den kompakten Maßen schafft sie Internet und Office natürlich locker und selbst nicht allzu anspruchsvolle Spiele sind möglich.

    Erst bei anspruchsvollen DirectX 11 stößt sie schnell an ihre Grenzen.
    Was ich ausserdem super finde, ist dass die Graka passiv gekühlt ist und so erstens nicht überhitztund zweitens mucksmäschenstill vor sich her läuft.
    Also insgesamt ist das Teil echt super für kleine Budgets.

  2. Martin sagt:

    Guten Abend,

    auch wenn ich selbst einen stärkeren PC besitze, kann ich Tim in Bezug auf die Radeon HD 5450 Recht geben.

    Für den Preis ist das Teil unschlagbar.

    Ich selbst besitze die XFX RADEON HD 6850, die natürlich um einiges mehr kostet, aber auch mehr kann.

    Das Zocken macht mit dieser Graka auf einmal doppelt so viel Spaß, da es echt Hammer ist, wie scharf die Games auf einmal aussehen.

    Die meisten Spiele kann ich auf max zocken und selbst solche Übertitel wie Crysis schafft sie noch locker auf high.

    Auch super ist, dass die Karte absolut zukunftsfähig ist, das sie dreidimensionale Bilder darstellen kann.

    Und nicht nur 3D-Videos lassen sich anzeigen, die Graka kann sogar 3D-Games gut anzeigen.

    Also wer eine Graka sucht, die für relativ wenig Geld (gerade mal 125€) sehr viel leistet und mit der sich alle Spiele mindestens auf high spielen lassen, der ist mit der Radeon HD 6850 bestens bedient.

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